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DEICHKIND AUF WIKIPEDIA
OPTIMIERUNG!

       

WARUM NUR SICH SELBST OPTIMIEREN, WENN MAN AUCH WIKIPEDIA OPTIMIEREN KANN?

Ey, unser Wikipediaartikel wimmelt nur so von Fehlern und Ungenauigkeiten: http://de.wikipedia.org/wiki/Deichkind

Wir wollen auch so einen „exzellenten“ Artikel wie die Beach Boys, Prince, die Blockflöte und die Orgel von St. Martin (Memmingen), … sind wohl aber nicht relevant genug.

Naja egal! Wir freuen uns, wenn Ihr da mal ein wenig rumdoktort und endlich mal nen paar schöne Bilder zu sehen sind.

Aus gegebenem Anlass (Album und Tour und so), haben wir hier auf der Seite schon ne neue Chronik hochgeladen. Abschreiben erlaubt.

DEICHKIND-CHRONIK

Hier gibts Foto-Futter direkt aus der Quelle:

DEICHKIND – DIE GANZE WAHRHEIT

1. Phase – Von Bergedorf nach Hamburg City: Lost im Speckgürtel.
Bei den ersten Proben im Keller von Philipp Grüterings Eltern, Hamburg Bergedorf, bestehen Deichkind aus Philipp Grütering, Malte Pittner und Bartosch “Buddy” Jeznach. Ein typisch  norddeutsches Gewächs, alle drei waren zuvor in anderen Bergedorfer Bands aktiv, Philipp rappte bei Aroma, Malte und Buddy spielten bei Beatlounge. Ihre erste Single erscheint 1998 auf Showdown. Kurz nach der zweiten, “Kabeljau Inferno”, einem Achtungserfolg, wird 2000 Dj Phono als Tour DJ verpfichtet. Im selben Jahr erscheint das Debüt-Album “Bitte ziehen Sie  durch” – darauf findet sich mit “Bon Voyage” feat. Nina auch der erste Charterfolg für  DEICHKIND. Mit dem folgenden Album “Noch fünf Minuten Mutti” (2002) und zwei letzten  Singles für Showdown endet ihre mehr oder minder klassische HipHop-Phase.

2. Phase – Vom Waagenbau zum Bundesvision Song Contest: Pleiten, Pech und Pannen. DEICHKIND erfnden sich in einer Mischung aus Überdruss und Aufbegehren neu; mit Mülltüten bekleidet verunsichern sie 2005 die Besucher ihres Konzerts im Hamburger Waagenbau, nichts soll so bleiben wie es war … “Das Projekt wurde eigentlich an die Wand gefahren. Nur leider war die Wand nicht stabil genug,” stellen Deichkind rückblickend fest. Mit Hinwendung zum   Electro-Sound wird konsequenterweise Tour-DJ Phono zum festen Mitglied und heißt ab jetzt  La  Perla bei Deichkind. Bei Stefan Raabs Bundesvision Song Contest belegt die Band mit einem viel bestaunten Gaga-Auftritt einen furiosen vorletzten Platz. Noch im selben Jahr gibt die erste  Single für Island/Universal die neue Parole aus: “Electric Super Dance Band” – Deichkind- Konzerte entwickeln sich zu wahren Events, die laut Band zunehmend an einen  “”Kindergeburtstag für Erwachsene” erinnern. Bevor DEICHKIND ihr erstes Album im neuen Stil  veröffentlichen, “Aufstand im Schlaraffenland” (2006), verlässt Malte die Band aus persönlichen Gründen.

3. Phase – Himmelhoch im Jammertal: Remmidemmi.
Mit der Single “Remmi Demmi (Yippie Yippie Yeah)” schenken DEICHKIND ihrem neuen, extrem  partyfreudigen Stammpublikum eine Parole, die ihnen noch Jahre als Kampfschrei dienen soll.  DEICHKIND verstärkt sich im Kern, als Porky Codex, seit 2005 Bassist in der Live-Band, zum  festen Mitglied wird. Das aktuelle Line-Up wird komplettiert von dem schon zuvor lose  Verbandelten, seit 1999 als Solo-Rapper erfolgreichen Ferris MC, der 2008 für den  ausscheidenden Buddy zu DEICHKIND stößt. Im selben Jahr erscheint mit “Arbeit nervt” das  vierte Album. Unüberhörbar subversiver, dem Status hintertreibend, zynisch ohne abgefuckt zu  sein: DEICHKIND bedienen sich des Vokabulars der Leistungs-Verweigerer und Druffs und  perfektionieren das Spiel mit den Albernheiten, im Dienste einer höheren Wahrheit. So haben es die Narren schon im Mittelalter gehalten, wenn sie ihren Kopf behalten wollten.
Am 25. Februar 2009 stirbt Freund, Produzent und Bandkollege Sebastian “Sebi” Hackert im  Alter von 32 Jahren in seiner Hamburger Wohnung; zu seinen Ehren erscheint die Compilation  “Deichkind präsentiert Papa Professionell”. Trotz der enormen Lücke, die er hinterlässt, können  sich DEICHKIND schließlich dazu entscheiden, ihrer Kardinaltugend zu folgen: weitermachen. Um sich wieder zu fnden, verlustieren sich DEICHKIND zunächst auf Nebenschauplätzen. Die  Split-Single mit/gegen Tocotronic & Daniel Richter, “Die Toco Die” (2009) und das Theaterstück  “Deichkind in Müll – eine Diskurs-Operette”, das 2010 in Hamburg uraufgeführt wird, dienen der  inneren Sammlung. Den Titel des kurz darauf folgenden zweiten Albums von DJ Phono  könnte man glatt als einen Kommentar zur Situation DEICHKINDS verstehen: “Welcome To  Wherever You’re Not”…

4. Phase – Von Unten nach oben: Klotzen statt kleckern.
Mit ihrem fünften Album “Befehl von ganz unten” gelingt DEICHKIND 2012 der Durchbruch auf  ganzer Linie. In der Hamburger O2 World sehen 11.000 Besucher das bis dato größte  Tour-Konzert von DEICHKIND. Erarbeitet von einem ganzen Team von Künstlern und  Ingenieuren fnden die immer aufwendigeren Live-Shows diesmal in computergesteuerten und  automatisch über die Bühne fahrenden gigantischen Säulen einen vorläufgen optischen Höhepunkt. Weiter unten, ganz irdisch, erreichen die Singles “Leider geil” und “Bück dich hoch”  Gold-Status, und das Album “Befehl von ganz unten” wird Platin prämiert. Insbesondere “Leider  geil” hinterlässt darüber hinaus deutliche Spuren im Sprachgebrauch der Gesamtbevölkerung.  Zur Fußball-WM 2014 veröffentlichen DEICHKIND eine Zusammenarbeit mit Das Bo: “Ich hab’  eine Fahne” – Nachsatz: “… und die steck ich jetzt in Brand!” Am 4.12.2014 kündigen DEICHKIND mit dem Video zu “So’ne Musik” ihr nunmehr sechstes Album an, “Niveau Weshalb Warum”. Erscheinungsdatum: 30.01.15. Die neue Show steht, die Tour ist gebucht – weiter geht’s …

Die aktuelle Besetzung von Deichkind ist:
Kryptik Joe – Philipp Grütering
La Perla – Henning Besser
Porky – Sebastian Dürre
Ferris Hilton – Sascha Reimann

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